Patientinnen und Patienten mit häufigen, lang andauernden oder schweren Kopfschmerattacken sollten zumindest einmal fachärztliche durch den Neurologen oder die Neurologin abgeklärt werden. Lautet die Diagnose Migräne, so können bei dieser Gelegenheit auch die Notwendigkeit bzw. die Optionen besprochen werden.  Kandidaten für eine prophylaktische medikamentöse Therapie sind Patientinnen und Patienten mit häufigen oder regelmäßig über mehrere Tage andauernden Attacken. Auch bei Unverträglichkeit oder Unwirksamkeit der Akuttherapie, häufigem Gebrauch von Akutmedikamenten oder bei schweren Attacken, z.B. mit komplizierter Aura, kann eine Migräneprophylaxe indiziert sein.

Dr. Nadine Vavra beantwortet in einem Interview in Zusammenarbeit mit der Firma Novartis, Fragen zu diesem Thema.

Die Ursachen von Migräne sind bis heute nicht vollends geklärt. Bestimmte Diäten oder Lebensmittel können jedoch zu einer vermehrten Attackenfrequenz bei Migräne beitragen. Die Zeitschrift Gesund & Leben hat über dieses Thema mit Dr. Nadine Vavra ein Interview geführt.

Im Rahmen einer Studie haben Wissenschaftler das Gehirn von PatientInnen mit Migräne untersucht. Es wurde festgestellt, dass deren Gehirn intensiver auf äußere und innere Reize reagiert, sowie deren Nervenzellen eine stärkere Aktivität zeigen als bei Personen ohne Migräne. So können bei ihnen beispielsweise bereits normale Lichtreize Unbehagen auslösen.

Der Standard hat über die Studie berichtet und Dr. Nadine Vavra als Migräne-Expertin interviewt.