Was ist die Migräne Spritze?

Seit Ende 2018 darf auch in Österreich die sogenannte Migräne Spritze verabreicht werden. Sie kann Patienten mit sehr häufigen und starken Migräneanfällen als vorbeugende Therapie Linderung verschaffen.

Die genauen Ursachen der Migräne sind bis heute nicht restlos geklärt.  Der Botenstoff Calcitonin-Gene-Relatid Peptide (CGRP) dürfte jedoch eine wesentliche Rolle in der Entstehung des Migränekopfschmerzes spielen und wird durch die Spritze gehemmt.

Ob die Migräne Spritze für Sie in Frage kommt, können wir bei einem Beratungsgespräch klären. 

Was kostet die Migräne Spritze?

Das derzeit am Markt verfügbare Präparat kostet um die 600 Euro pro Einheit. Bei Vorliegen bestimmter Voraussetzung kann eine Erstattung durch die Krankenkassen erfolgen.

Wie oft muss die Migräne Spritze verabreicht werden?

Das Medikament wird als Injektion alle 4 Wochen unter die Haut gespritzt (auch subkutane Injektion genannt). Die Erstgabe erfolgt durch mich in der Ordination um Ihnen den genauen Umgang damit zu erklären. Die Folgegaben können Sie sich problemlos selbst zuhause verabreichen.

Was sind die Nebenwirkungen der Migräne Spritze?

Die Spritze gilt derzeit als nebenwirkungsarm. Dennoch ist wichtig zu bedenken, dass es momentan kaum noch Langzeitdaten gibt. Über die häufigsten Nebenwirkungen und Risiken berate ich Sie sehr gerne in meiner Ordination.